Wäscheschleuder Test

Wäscheschleudern sind inzwischen zum seltenen Anblick geworden. Kein Wunder, denn mittlerweile gehört die Schleuderfunktion der Waschmaschine zur Standard-Ausstattung. Und auch wenn die Wäscheschleuder nur noch in wenigen Haushalten zu finden ist, so erfüllt sie dennoch ihren Zweck. Und das mit voller Leistung. Während es Waschmaschinen für gewöhnlich „nur“ auf 1.400 Umdrehungen pro Minute schaffen, wird die Kleidung in der Wäscheschleuder mit atemberaubenden 2.800 Umdrehungen pro Minute bearbeitet.

Das Ergebnis: Wäsche die sich schon fast trocken anfühlt und nicht mehr viel Zeit auf dem Wäschetrockner verbringen muss. Denn die Wäscheschleuder dient dem Zweck, so viel Wasser aus der Wäsche zu leiten, damit die Kleidung nicht mehr so nass ist und schnell trocknet. Praktisch. Doch welche Geräte eignen sich für den privaten Haushalt? Worauf muss beim Kauf geachtet werden und wie sehen die Leistungsmerkmale aus?

 oneConcept WS-3500 WäscheschleuderBauknecht WS 133 Wäscheschleuder
oneConcept WS-3500 WäscheschleuderBauknecht WS 133 Wäscheschleuder
Fassungsvermögen6 Kilogramm3 Kilogramm
Produktabmessungen35x65,5 x41,5cm34 x 34 x 54 cm
Energieeffizienzklassek.A.C
Energieverbrauchk.A.0.03 Kilowattstunden
Superschleuderleistung3200 U/min.2800 U/min.
Gewicht13 kg9,5 kg
Edelstahltrommel
Sicherheitsautomatik
BesonderheitenDeckelöffnung über DruckknopfDeckelring mit eingelassener Grifftasche
TestberichtTestbericht

Vergleichen und den Überblick behaltenBauknecht WS 133 Wäscheschleuder

Die Liste der Hersteller von Wäscheschleudern ist lang. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Überblick schon vor der Kaufentscheidung verloren geht. Optisch unterscheiden sich die einzelnen Geräte nicht groß, weshalb der Aufbau kein wesentliches Merkmal bei der Produktauswahl sein sollte. Glücklicherweise bieten zahlreiche Marktplätze im Internet Bewertungsmöglichkeiten. Mit den Rezensionen der einzelnen Kunden, kann die Auswahl häufig eingegrenzt werden.

Wer also ein bisschen Zeit investieren möchte, liest sich ganz einfach die Bewertungen anderer Kunden durch und verschafft sich dadurch einen Überblick über gute und weniger gute Geräte. Dabei sollte natürlich beachtet werden, dass die abgegebenen Kommentare nicht unbedingt auf objektiven Betrachtungen basieren. Die eigene Beurteilung kann stark abweichen, weshalb Rezensionen immer nur als kleine Unterstützung in die Kaufentscheidung mit einfließen sollten. Sinnvoller ist es daher ausführliche Testberichte im Internet zu lesen.

Inzwischen gibt es im World Wide Web zahlreiche Testberichte, für die unterschiedlichsten Produkte. So auch für Wäscheschleudern.

Für wen sind Wäscheschleudern geeignet?

Ältere Generationen sind mit den Wäscheschleudern praktisch groß geworden. Waschmaschinen galten bis vor ein paar Jahren noch als Luxusgut und waren aufgrund des Anschaffungspreises nicht in jedem Haushalt zu finden. Viele Menschen waren deshalb gezwungen, ihre Wäsche mit der Hand zu waschen. Entweder in einer Waschschüssel oder in der Badewanne. Doch die nasse Wäsche ist schwer und tropft. In diesem Zustand kann die Wasche nicht aufgehängt werden, weshalb die Wäscheschleuder zum Einsatz kam. Nach den Schleudergängen war die Wäsche nahezu trocken und konnte anschließend auf die Wäscheleine gehängt werden, um dort vollständig zu trocknen.

Zu Beginn der 60er Jahre waren es immerhin noch 27 Prozent der Haushalte, in denen eine Wäscheschleuder benutzt wurde.

Dann übernahmen die Waschvollautomaten das Feld und die Wäscheschleuder wurde fast vollständig vom Markt verdrängt. Die modernen Waschmaschinen waren mit eine Schleuderfunktion ausgestattet und für die robusten Schleudern gab es schon bald keine Verwendung mehr. Doch die Zeiten haben sich geändert. Wir leben in einer Zeit, in der Umweltschonung ein ernstzunehmendes Thema ist. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen für einen Wäscheschleuder und betrachten das Gerät als sparsame Ergänzung zu Trocknern und Waschmaschinen.

Die Wäscheschleuder erlebt quasi ihre Renaissance, was sie ihren stromsparenden Eigenschaften zu verdanken hat. Somit eignet sich die Wäscheschleuder vor allem für umweltbewusste Menschen, welche ihre monatlichen Stromkosten senken und somit ein nachhaltiges Verhalten an den Tag legen wollen. Wäscheschleudern eignen sich aber auch für Haushalte, in denen viel Wäsche gewaschen wird. Der Platz zum Trocknen ist meistens begrenzt, weshalb es sinnvoll ist, die Wäsche bereits vor dem Aufhängen in einen fast trockenen Zustand zu versetzen.

Die Einsatzmöglichkeiten

oneConcept WS-3500 WäscheschleuderDie Einsatzmöglichkeiten von Wäscheschleudern können flexibler nicht sein. So eignen sich die Geräte sowohl für Gewerbe- als auch den Privatbereich. Eine Familie mit 2 oder mehr Kinder produziert sehr viel Wäsche. Da ist es unumgänglich, dass die Waschmaschine täglich ihre dreht. Doch auch wenn die täglich anfallenden Wäsche bereits gewaschen wurde, benötigt diese eine entsprechende Zeit um zu trocknen. Die Trocknungsdauer kann mit einer Wäscheschleuder jedoch maßgeblich beeinflusst werden.

Auf diese Weise steht die frische Kleidung schnell wieder zur Verfügung, was besonders in großen Familien viel Zeit einspart. Aber auch Hobby-Sportler profitieren von der Leitung einer Wäscheschleuder. Zum Beispiel wenn es um das regelmäßige Waschen von Sportkleidung geht. Im Reitsport können dicke und schwere Pferdedecken geschleudert werden, sodass diese schneller trocknen. Aber auch ein Solarium bietet den optimalen Einsatzort für Wäscheschleudern. Dort müssen täglich zahlreiche Handtücher der Kunden gewaschen und getrocknet werden, damit diese schnell wieder einsatzfähig sind.

Ebenso eignen sich die Schleudern für den Hotel- und Gastronomiebereich, wo täglich sehr viel Wäsche anfällt.

Wie funktioniert eine Wäscheschleuder?

Die Wäscheschleuder wird auch als Wäschezentrifuge bezeichnet und unterschiedet sich in ihrer Funktionsweise nicht großartig von den Geräten welche schon vor fast 100 Jahren eingesetzt wurden. Das Prinzip ist nach wie vor das selbe: Der eingelegten Wäsche soll so viel Flüssigkeit wie möglich entzogen werden. Das hat zur Folge, dass nach dem Schleudervorgang nur eine minimale Restfeuchte übrig bleibt. Dieses Ziel wird mit der Schleuderwirkung erreicht.

Dabei wird die feuchte Wäsche durch Drehung gegen die Trommelwand gepresst.

Sowohl die Fliehkraft als auch die rotierende Bewegung ermöglichen die Entwässerung der Wäsche. Die Wand der Trommel ist mit Löchern versehen. Dadurch wird das Wasser aus der Wäsche nach außen transportiert. Am Gehäuse der Schleuder befindet sich ein Ablaufschlauch beziehungsweise ein Ablaufhahn. Darüber gelangt das Wasser entweder in einer darunter aufgestellte Schüssel oder in die Badewanne beziehungsweise in die Toilette.

Je nachdem, wo die Schleuder aufgestellt wird. Nachdem der Schleudervorgang beendet wurde, kann die Wäsche zum Trocknen in den Trockner gegeben oder auf der Wäscheleine aufgehängt werden. Die Wäscheschleuder funktioniert nur bei geschlossenem Deckel. Der Deckel kann aber wie bei einer Waschmaschine während des Schleudervorgangs geöffnet werden, da dieser dann automatisch gestoppt wird.

Die Handhabung der WäscheschleuderBauknecht WS 133 Wäscheschleuder

Wäscheschleudern sind in der Regel sehr funktionell aufgebaut, weshalb sich die Bedienung auch für Anfänger als sehr einfach gestaltet. Doch bevor das Gerät bedient werden kann, muss ein geeigneter Platz gefunden werden. Einige Geräte sind mit einem Standfuß ausgestattet. Für andere Wäscheschleudern muss eine Erhöhung geschaffen werden, damit das Wasser entsprechend in eine darunter gestellte Schüssel abfließen kann. Die Anschlusskabel sind für gewöhnlich zwei Meter lang, weshalb die Positionierung vor der nächsten Steckdose kein Problem darstellen sollte.

Das geringe Gewicht der Wäscheschleuder verleiht dem Gerät portable Eigenschaften, sodass der Standort problemlos geändert werden kann. Die meisten Geräte sind zwischen neun und zwölf Kilo leicht. Soll die Schleuder an einen anderen Platz gestellt werden, empfiehlt es sich, das Gerät für den Transport zu „umarmen“. Sobald die Wäsche in der Maschine gewaschen und vorgeschleudert wurde, kann die Trommel der Wäscheschleuder geöffnet und die Wäsche dort eingelegt werden. Wie beim Waschen, sollten die Labels der Kleidungsstücke auch beim Schleudern beachtet werden.

Wichtig ist auch, dass das zulässige Gewicht beherzigt wird.

Denn wenn die Schleuder eine zu hohe Last „tragen“ muss, kann es passieren dass das Gerät beschädigt wird. Nachdem die Wäsche in die Schleuder gelegt wurde, kann der Deckel geschlossen werden. Dabei startet der Schleudervorgang und die Wäsche wird geschleudert, indem das Restwasser ausgepresst wird. Sobald die Wäsche nach dem Schleuderprozess entnommen wird, ist spürbar festzustellen, dass diese nur noch leicht feucht und bei weitem nicht mehr nass ist. Daran macht sich der größte Unterschied zum Schleudervorgang in der Waschmaschine fest.

Die meisten Schleudern verfügen vorne über einen Auslauf. Dort tritt das Wasser nach außen. Wichtig ist, dass unter diesem Auslauf immer ein geeignetes Gefäß steht, welches das Restwasser auffängt. Die aktuell angebotenen Wäscheschleudern so laufruhig, dass diese kaum noch akustisch auffallen. Ach nicht bei voller Beladung. Sobald der Schleudervorgang beendet ist, wird das Gerät vom Netz getrennt und die Wäsche zum Trocknen aufgehängt.

Die Leistungsmerkmale von Wäscheschleudern

Die meisten Geräte verfügen über eine Kapazität von sieben oder acht Kg. Das entspricht der täglichen Wäsche des klassischen Familienhaushaltes von zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Die Auslaufhöhe beträgt für gewöhnlich 18 cm und viele Geräte weisen eine Leistung von 350 Watt und 2.800 Umdrehungen pro Minute auf.

Positive Eigenschaften von Wäscheschleudern

  • geräuscharm
  • stromsparend
  • portabel
  • effizient
  • zeitsparend

Was genau wird getestet?

In den einzelnen Testberichten welche im Internet abrufbar sind, ist zu lesen welche Merkmale genau beleuchtet werden. Zu diesen Merkmalen zählt beispielsweise die Größe der Trommel, die Motorenleistung, der Verbrauch und die Geräuschkulisse. Inzwischen fließen aber auch Kunden-Rezensionen immer häufiger in den Test mit ein.

Reinigung und Pflege

Wäscheschleudern sind in der Regel sehr anspruchslos, was die Reinigung und die Pflege betrifft. Gegebenenfalls müssen Staubreste regelmäßig entfernt werden, welche sich mit der Zeit auf dem Gerät ansammeln. Dazu eignet sich am besten ein Mikrofasertuch oder auch ein feuchtes Küchenkrepp. Wenn häufig farbunechte Textilien geschleudert werden, kann es passieren, dass sich Farbreste an dem Auslauf absetzen. Dieser kann dann ebenfalls mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Zu den fünf großen Herstellern von Wäscheschleudern gehören:

oneConcept (zeichnen sich durch das schlichte Design und den Funktionsumfang aus)
Thomas (Ist immer an dem Zusatz CENTRI zu erkennen)
Bauknecht (Zusätzliche Features wie das Einhand-Sicherheitsverriegelungssystem)
White Knight (Produziert kleine Geräte für Single-Haushalte bis 4 Kg)
Romo (Kleinste Füllmengen und Umdrehungen pro Minute)

Zubehör von Wäscheschleudern

Das Zubehör für Wäscheschleudern ist überschaubar und definiert sich häufig über Ersatzteile wie zum Beispiel Keilriemen. Als optionales Zubehör werden beispielsweise Anti Vibrationsmatten, Wäscheabdeckungen und Schläuche angeboten.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Ganz gleich welcher Hersteller auch favorisiert wird, die KaufentsoneConcept WS-3500 Wäscheschleudercheidung sollte nicht nur vom Preis abhängig gemacht werden. Natürlich spielt der Preis eine entscheidende Rolle, jedoch gibt es noch weitere Kriterien, worauf beim Kauf geachtet werden sollte. Zum Beispiel auf die Anzahl der Umdrehungen pro Minute. Die meisten Geräte ermöglichen 2.800 Umdrehungen pro Minute. Es gibt aber auch Wäscheschleudern mit 3.600 Umdrehungen pro Minute.

Diese sind aber auch wesentlich teurer. Auch die Energieeffizienz sollte vor dem Kauf im Auge behalten werden. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass die Trommel aus Edelstahl gefertigt und somit rostfrei ist. Das kommt der Langlebigkeit der Maschine zu Gute. Und auch das Fassungsvermögen sollte beim Kauf beachtet werden. Schließlich braucht eine Großfamilie beziehungsweise eine WG mehr Platz als ein Zwei-Personen-Haushalt. Ein weiteres Kaufkriterium ist die Lautstärke, welche im Betrieb zu erwarten ist.

Hier zeichnet sich ein gutes Gerät dadurch ab, dass es wenig rüttelt.

Viele Hersteller geben die verbleibende Restfeuchte in Prozent an. Dieses Merkmal sollte ebenso mit in die Kaufentscheidung einbezogen werden. Das betrifft auch die Schleuderdauer insgesamt. Auch wenn der Haushalt bereits über eine Waschmaschine und einen Trockner verfügt, lohnt sich die Anschaffung einer Schleuder, da diese auf Dauer die Energiekosten senkt und somit bares Geld spart.

Gute Gründe für eine Wäscheschleuder

  • Wäscheschleudern arbeiten effizient und sparen damit bares Geld.
  • Die Geräte sind portabel und damit überall einsatzfähig.
  • Wäscheschleudern sind günstig in der Anschaffung und umweltfreundlich
  • Sie eignen sich sowohl für gewerblichen, als auch den privaten Einsatzbereich
  • Moderne Geräte sind geräuscharm und stören somit nicht den Tagesablauf.